Diese Geschichte gehört Robin, der kurz vor seinem 11. Geburtstag an Krebs starb, seiner tapferen Mutter, die ihn so sehr vermisst und all seinen Freunden.

Der kleine gelbe Fisch

Der kleine gelbe Fisch schwebt in die Stadt

Es war an einem Tag an Ende des Winters. Der Regen fiel in grossen schweren Tropfen. Da schwebte vor meinem Küchenfenster ein kleiner gelber Fisch vorbei. Ich staunte sehr, das hatte ich noch nie gesehen, aber die Luft war an diesem Tag richtig nass, so nass dass sogar ein Fisch darin atmen konnte.

Bei uns in der Nähe ist der grosse Kanal vom Main zur Donau, und ich dachte mir, da wird der kleine gelbe Fisch wohl hergekommen sein. Der Regen hörte und hörte nicht auf und der kleine gelbe Fisch schwebte weiter in die Stadt Nürnberg.

In unserer Stadt ist in der Zeit vor Ostern immer ein Markt für Geschirr. Teller und Tassen, Töpfe und Schüsseln werden dort verkauft. Der kleine gelbe Fisch schwebte langsam über den Markt und machte eine Pause bei einer alten Marktfrau, die schöne Schüsseln verkaufte. Die Marktfrau sah sich den kleinen gelben Fisch an und dachte, das Fischle will wohl eine Pause machen.

Daher nahm sie ihre grösste Schüssel, füllte sie mit frischem Wasser und bot sie dem kleinen gelben Fisch als Rastplatz an.

 

So kam der kleine gelbe Fisch in die Pegnitz

Der kleine gelbe Fisch war so müde, dass er am Ende des Tages immer noch in der grossen Schüssel schlief. Daher wusste die Marktfrau am Abend nicht recht was sie mit ihm tun sollte, schliesslich ging sie mit der Schüssel zur Pegnitz und liess den kleinen gelben Fisch vorsichtig ins Wasser gleiten.

Da war der kleine gelbe Fisch also in der Pegnitz und die Pegnitz floss richtig schnell, das kannte der kleine gelbe Fisch vom Kanal überhaupt nicht. So ein Kanal ist ja langsam und trüge, damit grosse Schiffe darauf fahren können. Die Pegnitz nahm den kleinen gelben Fisch einfach mit. Der Fisch wollte sich dagegen sträuben, aber es hatte keinen Zweck, er kam immer weiter weg von seinem Zuhause.

Der kleine gelbe Fisch und das Lastenschiff

Irgendwann war er in einem Fluss, auf dem auch grosse Schiffe schwammen. Da fühlte sich der kleine gelbe Fisch wieder etwas besser. Aber trotzdem, seine Freunde waren weit weg, und er ärgerte sich, weil er überhaupt aus dem Kanal herausgekommen war. Aber irgendwie gefiel es ihm doch so langsam in dem grossen Fluss. In einem der grossen Schiffe fuhr sogar ein lustiges Mädchen mit, das sah den kleinen gelben Fisch und warf ihm Krümel von ihrem Brötchen runter. Da ging es dem kleinen gelben Fisch noch ein bisschen besser, und er beschloss, ab sofort bin ich neugierig, was noch passieren wird. 

Der Lastschiffkapitän läd den kleinen gelben Fisch ein. 

Das kleine Mädchen fütterte also den kleinen gelben Fisch mit Brötchenkrümeln und das gefiel dem Fisch.

Er blieb immer hinter dem Lastschiff und wartete dort auf das Mädchen. Das Mädchen erzählte seinen Eltern von dem kleinen gelben Fisch, und die Eltern wunderten sich, wo der gelbe Fisch wohl her kam. Normalerweise gibt es hier im Main keine solchen Fische, sagen sie. Wir fragen uns, ob er sich im Main auch wirklich wohl fühlt. Vor allem wird der Schmutz im Wasser immer schlimmer, je breiter der Fluss wird. Also kletterte der Vater des Mädchens seitlich an der Leiter des Schiffes herunter und bot dem kleinen gelben Fisch ein grosses Glasbecken an, damit er darin wohnen konnte.

Der kleine gelbe Fisch verstand erst nicht so recht, was dieses Becken sein sollte, dann aber dachte er sich, wenn das Mädchen auch dabei ist, dann wird mir nichts passieren. Er schwamm in das Becken hinein und liess sich von dem Vater des Mädchens mit auf das Lastenschiff nehmen. Als erstes schaute sich der kleine gelbe Fisch um, wo er da gelandet war. Er war in einem kleinen Zimmer, da gab es einen Tisch und vier Stühle. An der Wand auf einer Kommode stand das Aquarium und in dem Aquarium war jetzt er, der kleine gelbe Fisch. Die Familie, der Vater, die Mutter und das Mädchen sassen zusammen und aßen.

Die Leute sahen nett und freundlich aus.

Und auf einmal wurde der kleine gelbe Fisch so müde, dass er einschlief und alles um sich herum vergaß

 

Der Lastschiffkapit�n macht sich Gedanken �ber den kleinen gelben Fisch

Das kleine M�dchen f�tterte den Fisch weiterhin mit Brotkr�meln. Die Mutter holte den Fisch manchmal raus in eine Sch�ssel, und f�llte das Aquarium mit neuem Wasser. Der Vater aber war fast immer in seiner Kapit�nskabine und steuerte das Schiff. Und er �berlegte:� Was soll ich nur mit dem kleinen gelben Fisch machen? Er kann ja nicht immer allen ein dem engen Aquarium bleiben. Das muss doch nicht so bleiben.� Da fiel ihm auf einmal ein Kollege ein, den hatte er lange nicht gesehen, aber egal, den funkte er an.

Als er mit seinem Kollegen Kapit�n Gr�nb�r gesprochen hatte, ging es dem Lastschiffkapit�n schon besser. Er wusste, Kapit�n Gr�nb�r fiel immer etwas ein.

 

Der giftgr�ne Frosch hupft in die Geschichte

Der Lastschiffkapit�n pfiff sich eins und sah noch mal in seinen Lagerraum. Der Lagerraum war leer, vorher waren Bananen von einem Ozeandampfer aus Afrika drin. Die Bananen wurden in einem St�dtchen am Main vom H�ndler abgeholt, und nun war der K�hlraum leer und nicht mehr k�hl.

Da lag in einer Ecke noch ein Bananenblatt herum, das hatte jemand liegen gelassen. Wie er hinging um das Bananenblatt aufzuheben, bewegte es sich und ein giftgr�ner Frosch hupfte darunter hervor.

 Na so was, dachte sich der Lastschiffkapit�n, jetzt haben wir einen kleinen gelben Fisch und einen giftgr�nen Frosch. Wollen wir doch mal sehen ob die beiden sich vertragen.

 

Der Frosch war noch ein bisschen bed�delt, weil er es so lange zu kalt hatte, und zu wenig Futter im Bauch hatte er ja auch. Daher konnte der Lastschiffkapit�n den Frosch einfangen und trug ihn in seiner Hand. �He mein M�dchen, geh mal und bring mir einen Stock, ich habe einen Frosch gefangen und will den Stock f�r den Frosch ins Aquarium legen�, sagt er zu seiner Tochter.

Die Tochter wunderte sich ein bisschen, aber sie nahm einen Stock, den sie sonst zum Spielen brauchte und stellte ihn ins Aquarium. Der Vater setzte den Frosch auf den Stock und gemeinsam beobachten beide, was passieren w�rde.

 

Das kleine M�dchen rettet den kleinen gelben Fisch

 

Die Mutter ruft den Vater und das M�dchen zum Essen, gerade als die beiden den Frosch auf den Stock setzen wollen. Und da zuckt auf einmal das M�dchen zusammen und sagt, �Papa, und was ist wenn der Frosch aus Afrika am liebsten kleinen gelbe Fische frisst?�

�Ich sag Dir was, mein M�dchen, daran habe gar nicht gedacht�, gibt der Vater zu. �Am besten wir nehmen den Frosch erst mal mit in die K�che und sehen dann weiter.�

Sie nehmen einen Karton und machen Luftl�cher da rein und stecken den Frosch erst mal in den Karton. Dann gehen sie zusammen in die K�che, zum Essen.

 

Die Mutter mischt sich ein und der giftgr�ne Frosch landet im Main �Was habt ihr den ihn dem Karton�, fragt die Mutter, �ihr findet ja immer irgendwelche Tiere.�

�Da k�nnen wir aber nichts daf�r,� sagt das M�dchen, �der Frosch aus Afrika war im Bananenraum, der hatte sich da unter Bananenbl�ttern versteckt.�

�Aha�, sagte die Mutter �und was machen wir jetzt mit dem, was frisst den so ein Frosch aus Afrika?� �Also� sagte das M�dchen, �wenn ich der Frosch w�re, ich w�rde erst mal ins Wasser gehen, in den Main oder so, weil Fr�sche sind ja auch gern im Wasser, damit die Haut nicht zu trocken wird.�

�Ja ja� sagte der Vater, �aber der Frosch hupft uns weg�

�Na und� lachte da die Mutter, �dann haben wir ein Viech weniger auf dem Schiff, wenn er will, dann wird er schon wiederkommen.� Der Vater fand den Frosch aus Afrika so sch�n, dass er ihn nicht gerne in die Freiheit rauslassen wollte, aber die Mutter hatte ja recht.

Also nahmen sie den Karton und lie�en den Frosch in den Main hupfen. �Wenn ihm der Main zu schmutzig ist, der kann sich ja auch einen Teich suchen, wo es ihm besser gef�llt� sagte das M�dchen, � Er kann ja auch �ber Land h�pfen.�

�Eben� sagte die Mutter �und wenn er uns sucht, dann findet er uns auch wieder�

Und so kam es, dass der Frosch aus Afrika den kleinen gelben Fisch nicht richtig kennen lernte, und gleich im Main landete. Er machte einen gro�en Satz, schwamm dann vergn�gt durch das Wasser und war verschwunden.

Der giftgr�ne Frosch findet eine Frau

Der Frosch schwamm eine Weile im Main, dann gefiel es ihm da nicht mehr so recht, und am Abend, als die Fr�sche in den Teichen laut quakten, ging er dort hin wo all die anderen Fr�sche waren.

Er wollte sich - wie alle anderen - eine Frosch-Braut suchen und Hochzeit halten.

Zuerst gelang es ihm nicht, weil die Frosch-Frauen vor seiner seltsamen Farbe Angst hatten, aber dann fand er doch eine nette kleinen Frau, der das alles egal war. "Hauptsache du kannst sch�n quaken", sagte sie, " mir egal dass du giftgr�n bist." Sie bekamen miteinander kleine Kaulquappen, die waren dann teils gr�n und teils braun, so wie es die Froschfrau war.

 

Kapit�n Gr�nb�r kommt

Das Lastenschiff schwamm weiter auf dem Main bis in den Rhein, und im Rhein kam ihnen ein Boot entgegen, in dem sa� Kapit�n Gr�nb�r und die drei Enkel. Sie wollten den kleinen gelben Fisch sehen. Als Kapit�n Gr�nb�r das Aquarium mit dem kleinen gelben Fisch sah, fiel ihm eine Geschichte ein, und die erz�hlte er der Schifferfamilie und den drei Enkeln.

�Das war vor vielen Jahren, da segelte ich �ber das chinesische Meer und hatte eine gro�e Ladung Glasnudeln geladen, die waren f�r den Kaiser von China.

Dazu muss man wissen, dass der Kaiser von China �berhaupt nur Glasnudeln essen durfte, das war das gro�e Geheimnis von China. Wenn der Kaiser das wollte, dann klirrte es in seinem Bauch und alle Leute dachten, das sei ein gro�es Wunder, und das war der Beweis, dass er der Sohn vom gro�en Chinesischen Sonnengott war.

Die Glasnudeln kamen aus dem hohen Norden von Europa, aus Gr�nland, dort wurden sie bei klirrender K�lte hergestellt. Als Dank f�r die Lieferung bekam ich ein Aquarium mit chinesischen Zierfischen als Geschenk.

Auf der Heimreise kam ich kurz vor meinen Heimathafen in der Nordsee einen Orkan und das Aquarium zerbrach. Alle Fische wurden von den Wellen weggetragen und schwappten ins Meer. Ich glaube, dass der kleine gelbe Fisch ein Enkel von den chinesischen Zierfischen ist.

 

Die Enkel machen sich einen Reim auf Gr�nb�rs Geschichte

Die Enkel vom Kapit�n Gr�nb�r rieben sich ungl�ubig die Augen und auch die Besatzung vom Lastenschiff war nicht so ganz �berzeugt von dieser Geschichte.

Doch da drehte der Kapit�n Gr�nb�r am Radio, bis er einen chinesischen Sender empfangen konnte.Und siehe da, der kleine gelbe Fisch wurde ganz aufgeregt und schwamm hin und her und tat sein Maul auf und zu, als ob er etwas zu sagen h�tte.

So sagte Kapit�n Gr�nb�r, nun wissen wir, dass wir hier einen chinesischen Gl�cksfisch haben. Aber der Fisch ist alleine und das wiederum ist nicht gut f�r ihn. Ich werde nach China reisen und ihn mitnehmen, damit er wieder in sein Land kommt.

Die Familie war traurig, aber alle dachten, das w�re wohl das Beste f�r den kleinen gelben Fisch.

 

Das kleine M�dchen und die Enkel �berlegen, was der kleine gelbe Fisch wirklich will

Die drei Enkel und das kleine M�dchen gingen unbemerkt aus dem Wohnzimmer und hockten sich auf das Deck des Schiffes. Das kleine M�dchen zog sein Taschentuch aus der Hosentasche und putzte sich sehr laut und schniefig die Nase. �Das kann doch gar nicht sein�, sagte sie, �dass der Fisch nach China will. Hat irgendjemand geh�rt, dass er das gesagt hat?�

� Ich nicht�, sagte der kleine rote B�r, und seine beiden Br�der nickten.

�Vielleicht war er nur aufgeregt und wollte uns sagen, dass er da nicht hin will� wer wei� das schon, sagte das M�dchen. Auf einmal hatte sie eine Idee und ging in ihr kleines Schlafzimmer und brachte ein Bilderbuch mit. Im Bilderbuch gab es Abbildungen aus vielen L�ndern der Erde, auch welche aus Deutschland und aus China. Sie nahm eine Schere und schnitt ein Bild von Deutschland � ein Schiff auf einem Fluss � aus und ein Bild von einem chinesischen Tempel. �Wenn die Fischeltern dem Fisch von China erz�hlt haben, dann wird der Fisch verstehen, was da drauf ist�, sagte sie zu den kleinen B�ren. �Und jetzt gehen wir ins Wohnzimmer rein und der Fisch soll selbst entscheiden, wo er bleiben will. Ich kenne Kinder mit Eltern aus Italien oder der T�rkei, die wollen da mal �ber die Ferien hin, aber leben wollen sie lieber hier in Deutschland, warum soll das bei dem Fisch nicht anders sein.� Sie zeigte ihren Eltern die beiden Bilder. Der Vater war erst �rgerlich, weil sie das Bilderbuch zerschnitten hatte, aber dann verstand er, dass der kleine gelbe Fisch f�r seine Tochter eben wichtiger war, als das Bilderbuch. Das freute ihn auch, denn auch er dachte, dass man f�r seine Freunde mal etwas hergeben soll, wenn es wichtig ist.

 

Der kleine gelbe Fisch entscheidet sich selber

Sie hielten beide Bilder vor das Aquarium und leuchteten mit zwei Taschenlampen beide Bilder gleich hell an. Der kleine gelbe Fisch schwamm in Ruhe von einem Bild zum anderen. Das Bild von China sah er lange an, als m�sste er sich erst erinnern, wo das war und was das war. Das Bild mit dem Schiff auf dem Fluss musste er nur einmal ansehen, das erkannte er gleich.

Alle sahen den kleinen gelben Fisch erwartungsvoll an. Da war Kapit�n Gr�nb�r, der von einer neuen abenteuerlichen Reise tr�umte.

Das kleine M�dchen, das den Fisch nicht weggeben wollte. Der Vater, der sehr stolz auf seine Tochter war. Die Mutter, die nicht recht wusste, was sie von der langen Geschichte vom Gr�nb�r halten sollte, klug klang sie ja, aber irgendwas kam ihr seltsam vor. Aber wenn er doch ein Kapit�n war . . .

Und nicht zu vergessen, die drei kleinen B�ren, die zufrieden waren, dass es mal nicht nach dem Kopf vom Opa ging. Da machte es plitsch und platsch und auf einmal kamen viele kleine Fr�sche in den Raum. Gr�ne und braune Fr�sche. Sie h�pften auf den Rand vom Aquarium und schauten runter zum kleinen gelben Fisch.

Sie lie�en sich langsam ins Wasser gleiten und schauten sich die Bilder an. Sie nahmen den kleinen gelben Fisch in ihre Mitte und quakten ihm etwas ins Ohr. Da schwamm der kleine gelbe Fisch geradewegs auf das Bild mit dem Lastschiff auf dem Fluss zu und blieb vor diesem Bild stehen. Er bewegte sich nicht fort von dem Bild. Die Menschen au�en herum waren sehr erstaunt und keiner wusste was er sagen sollte, nur das kleine M�dchen sage. Na also da hat der kleine gelbe Fisch doch Freunde, was wollt ihr eigentlich? Und Kapit�n Gr�nb�r brummelte verlegen, �na ja es mag schon sein, dass man auch in der Fremde Freunde finden kann, ich erinnere mich, wie ich damals mit meinem Segelboot in Afrika war, und da war ich in Seenot. .. . �

�Interessiert sich irgend jemand f�r diese Geschichte?� frage der kleine rote B�r. Niemand gab Antwort, alle waren sehr m�de von den Ereignissen des Tages.

Also verstummte auch der Gr�nb�r und jeder verschwand an seinem Schlafplatz.

 

Der kleine gelbe Fisch kommt wieder nach Hause

In dieser Nacht tr�umte das kleine M�dchen von einem Schulausflug, den es einmal in der N�he von N�rnberg gemacht hatte, sie waren in einem kleinen Flusstal nah am einem H�gel gewesen und da konnte man viele verschiedene kleine Tiere ansehen. Als das M�dchen aufwachte, hatte es auf einmal eine Idee und sagte zu seinen Eltern: �Kennt ihr das kleine Terrarium bei N�rnberg, da k�nnten wir den kleinen gelben Fisch doch hinbringen, denn da w�rde er sich

bestimmt wohl f�hlen.� �Tja�, sagte der Vater, �und die Fr�sche, die m�gen doch den kleinen gelben Fisch auch?� �Wer mit will soll eben auf dem Schiff bleiben�, sagte das M�dchen, und die Fr�sche hockten sowieso fast immer im Aquarium beim kleinen gelben Fisch.

Also fragte er bei der Auskunft nach der Telefonnummer von dem Terrarium, damit sie da nicht umsonst hinfuhren. Die Leute vom Terrarium waren neugierig auf den kleinen gelben Fisch und die Fr�sche und luden sie ein, zu kommen. Sie reisten mit ihrem Lastschiff bis nach N�rnberg und dort machten sie einen Ausflug zum Terrarium.

Sie nahmen den kleinen gelben Fisch und f�nf von den Fr�schen mit und lie�en alle Tiere im Terrarium in einem kleinen Teich in s Wasser. Der kleine gelbe Fisch schwamm eine Runde durch das Wasser und auch die Fr�sche guckten erst mal, wo sie gelandet waren, aber ganz offenbar gefiel es ihnen dort, und so ging die Familie von Lastenschiff ohne all die Tiere zur�ck zu ihrem schwimmenden Zuhause. �Schade, dass die Tiere nicht mehr da sind�, sagte das kleine M�dchen.

�Ja, aber in dem Terrarium geht es ihnen eben besser als bei uns�, antwortete der Vater.

�So wie ich euch kenne, haben wir sowieso bald wieder Tiere an Bord�, lachte die Mutter, und zufrieden gingen sie nach Hause. 

Geschichte erz�hlt von Eva Bock von W�lfingen

Grafik von Jutta Becker-Bray 

 

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