Auf diesem Wege möchte ich mich bei all den Menschen bedanken, die mich in dieser schweren Zeit begleitet haben.

                                                        

in erster Linie meiner Familie.

An erster Stelle meinen Kindern Nicole, Kristin und Kevin, die zurückstecken mussten und sich niemals beklagten.

Sie ließen Robin nie im Stich und begleiteten ihn sogar während der Chemotherapien, ließen sich in der Klinik unterrichten, spielten mit ihm, und wichen nie von seiner Seite.Sie wachten jede Nacht an seinem Bett, weil er so schlecht schlafen konnte, halfen ihm überall wo sie nur konnten,und versuchten ihn immer zum Lachen zu bringen, damit er seine schlimme Erkrankung besser erträgt. Sie trösteten ihn und trockneten seine Tränen wenn er traurig war.Oder schliefen sogar mit ihm in seinem Pflegebett, weil es für ihn so schwer war dieses zu akzeptieren.

Ich bin so stolz auf euch.  Ihr seid die besten Geschwister der Welt.

Meiner Schwester Sabine und ihrem Mann Helmut, die ganz fest zu mir hielten und ohne die ich es nicht geschafft hätte.

Danke, für alles, was ihr für uns getan habt. Ich habe euch sehr lieb.

Meinen Nichten Anika, Lisa-Marie, Madita und meinem Neffen Tim,

ihr ward immer für Robin da.

                                         

Meinen Brüdern Michael und Andi, die so traurig waren, dass sie mir nicht noch mehr helfen konnten, weil sie jetzt so weit entfernt wohnen. Ich drück euch ganz doll..........

Meiner Mama und Lothar, die immer so viele Tränen geweint haben und es nicht ertragen konnten, dass ihr kleiner Enkel sterben soll. Sie haben die Hoffnung nie aufgegeben.

Eurer Hündin Peggy, die nicht einsehen konnte, dass Robin nun nicht mehr mit ihr Ball spielt und ihm immer freundschaftlich über das Gesicht leckte damit er wieder aufsteht. Sie hat wohl auch gespürt, dass es zu Ende ging, aber hat ihn - egal, wie schlecht es ihm auch ging - zum Lachen gebracht.

Meine Familie war jede Sekunde für uns da und kein Weg war ihr zu weit. Wir sind zusammengewachsen und ihr seid ihn mit uns gemeinsam gegangen, auch wenn es für euch so manches Mal sehr schmerzhaft war, zusehen zu müssen, wie Robin sich quält.

Danke auch für euren vielen Geldspenden, ohne die Robin und ich in den ersten Monaten wirklich ihn Not geraten wären, denn die behördlichen Mühlen mahlten sehr langsam.

                                        

Danke an die  Ev. Freikirchliche Gemeinde Hagen-Hohenlimburg

Danke für all eure Gebete und für eure Liebe,vor allem für die Gemeindefreizeit, die er durch euch miterleben durfte.

                                        

Danke an die wenigen Freunde, die mir geblieben sind.

Viele von euch haben selber Kinder und konnten gut nachempfinden, wie es mir geht, und haben so manche Strophe geheult.

Danke  Robins Freundinnen Tamara und Nadja, die bis zum Schluss für ihn da waren.

Und Gerd aus Colorado, der unermütlich e-mails und Karten schrieb.............

Danke an die vielen Menschen, die Robin Briefe und e-mails geschrieben haben, sich Geschichten für ihn ausdachten, Witze erzählten, Bilder malten..............

Ein paar Geschichten habe ich ja in dieser Homepage

                                       

Danke an Taxiunternehmer Thomas Schwarze, der Robin überall herumkutschierte und dafür sorgte, dass er Weihnachten bei seiner Oma in Wilhelmshaven feiern konnte

Danke der Physiotherapeutin Frau Siemens, die jeden Tag unermütlich mit Robin arbeitete, und mit Sicherheit dazu beigetagen hat, dass er mit dieser Diagnose so lange leben konnte

Danke der Ergotherapeutin Ulrike Fischer, die Robin tüchtig mit Simpsons Videos versorgte

Danke der Logopädin  Frau Weiß für ihre große Mühe

                                    

Danke dem Verein für krebskranke Kinder, der Robin das Leben mit Geschenken und einem unheimlich tollen Urlaub auf Juist versüßte.

Durch eure Hilfe konnte Robin sein letztes Weihnachten mit der gesamten Familie feiern.

Danke an all die lieben Menschen, die ich durch das Internet kennengelernt habe und die mich so oft trösteten und mir Mut machten

Danke Eberhard, deine Liebe und Geduld haben mir viel Kraft gegeben

du hast soviel für uns getan, man kann es wohl nicht in Worte fassen

 Danke meinem Sohn Robin, ich widme dir diesen Vers,

                                       Ich vermisse dich.

                                       Ich weine um dich.

                                       Meine Seele ist verwundet.

                                       Wie ich auch war, du wußtest es.

                                       Es blieb dir nichts verborgen,

                                       auch nicht meine Fehler,

                                       auch nicht meine Liebe.

                                      Bei dir fühlte ich mich sicher,

                                      angenommen, geliebt, zu Hause.

                                      Du tatest alles für mich.

                                      Ich auch für dich.

                                     Ich würde meinen Vertrag mit dir

                                      gerne verlängern,

                                      aber du bist nicht mehr da.

                                   Wie ich auch war, du wußtest es

                                    und liebtest mich trotzdem.

                                    Danke.

                                    Es segne dich Gott, der dich uns geschenkt

                                    Er hülle dich nun ein.

                                    Er ist es, der Herz und Gedanken lenkt.

                                    Du sollst geborgen sein

                                                                     (Christiane Dusza)

......................... Apell der verwaisten Eltern

Geht behutsam mit uns um, denn wir sind schutzlos.
Die Wunde ist noch offen und weiteren Verletzungen preisgegeben.
Wir haben so wenig Kraft, um Widerstand zu leisten.
Gestattet uns unseren Weg, der lang sei kann.
Drängt uns nicht, so zu sein wie früher,
wir können es nicht.
Denkt daran, dass wir in Wandlung begriffen sind.
Lasst Euch sagen, dass wir uns selbst fremd sind. Habt Geduld.
Wir wissen, dass wir Bitteres in Eure Zufriedenheit streuen.
Dass Euer Lachen ersterben kann, wenn Ihr unser Erschrecken seht.
Dass wir Euch mit Leid konfrontieren, dass Ihr vermeiden möchtet.
Wenn wir Eure Kinder sehen, leiden wir.
Wir müssen die Frage nach dem Sinn unseres Lebens stellen.
Wir haben die Sicherheit verloren, in der Ihr noch lebt.
Ihr haltet uns entgegen: Auch wir haben Kummer.
Doch wenn wir Euch fragen, ob ihr unser Schicksal tragen möchtet, erschreckt Ihr.
Aber verzeiht:
Unser Leid ist so übermächtig, dass wir oft vergessen, dass es viele Arten von
Schmerz gibt.
Ihr wisst vielleicht nicht, wie schwer wir unsere Gedanken sammeln können.
Unsere Kinder begleiten uns.
Vieles was wir hören, müssen wir auf sie beziehen. Wir hören Euch zu, aber unsere
Gedanken schweifen ab.
Nehmt es an, wenn wir von unseren Kindern und unserer Trauer zu sprechen
beginnen. Wir tun nur das, was in uns drängt.
Wenn wir Eure Abwehr sehen, fühlen wir und unverstanden und einsam.
Lasst unsere Kinder bedeutend werden vor Euch.
Teilt mit uns den Glauben an sie.
Noch mehr als früher sind sie ein Teil von uns.
Wenn Ihr unsere Kinder verletzt, verletzt Ihr uns.
Mag sein, dass wir sie vollenderter machen, als sie es waren.
Aber Fehler zuzugestehen fällt uns schwer.
Zerstört nicht unser Bild. Glaubt uns: Wir brauchen es so.
Versucht Euch in uns einzufühlen. Glaubt daran, dass unsere Belastbarkeit wächst.
Glaubt daran, dass wir eines Tages mit neuem Selbstverständnis leben werden.
Euer Zutrauen stärkt uns auf diesem Weg.
Wenn wir es geschafft haben, unser Schicksal anzunehmen, werden wir Euch freier
begegnen.
Jetzt aber zwingt uns nicht mit Wort und Blick, unser Unglück zu leugnen.
Wir brauchen Eure Annahme.
Vergesst nicht, wir müssen so vieles von neuem lernen.
Unsere Trauer hat unser Sehen und fühlen verändert.
Bleibt an unserer Seite. Lernt von uns.
Für Euer eigenes Leben.

Danke

 

 

                                     

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